Tipps für den Bau eines Gartenzauns

Tipps für den Bau eines Gartenzauns

Es gibt viele verschiedene Projekte, die Ihr zu dieser Jahreszeit in Angriff nehmen könnt. Ihr könnt z.B. über neue Pflanzen für den Garten nachdenken oder beispielsweise den Bau eines Gartenhäuschen oder Gewächshauses planen…In diesem Beitrag gibt es eine kurze Aufzählung von einigen Punkten, die bedacht werden sollten, wenn Ihr einen neuen Gartenzaun bauen wollt. Am Ende der Mühen werden Garten und Grundstück privater wirken und klarer abgegrenzt sein. Ihr könnt dem Garten mit dem Stil des Zauns ein völlig neues Gesicht oder den letzten Schliff geben.

Zur Planung jetzt im Winter, würde ich mir einen Block zurecht legen, und anfangen einen Einkaufszettel zu schreiben, evtl. schon mal grob zu skizzieren um später darin die Maße festzuhalten, im Internet Informationen zu sammeln was es für verschiedene Arten gibt, sowie schon mal eine grobe Kalkulation vorzunehmen.
Es wäre ärgerlich, wenn man im Frühjahr sein Werkzeug und Material rausgeräumt hat, beginnen will, und dann feststellt dass man keine Schrauben gekauft hat 🙂

Wie in der normalen Arbeitswelt gilt auch hier: Planung, Vorarbeit, Hauptarbeit, Nacharbeit.
Zur Planung sollte auch die Frage gehören „was will ich eigentlich damit erreichen?“.
Nicht alle Zäune die hübsch sind, sind auch sinnvoll, wenn man sich z.B. Sichtschutz wünscht, ist ein Maschendrahtzaun wohl eher weniger geeignet.

Auswahl einer Zaunart

Vielleicht habt Ihr schon ein Bild vor Augen, wie ein traditioneller Gartenzaun auszusehen hat. Trotzdem schadet es gewiss nicht sich z.B. im Internet noch Inspiration zu holen. Es gibt Gartenzäune in so einer unglaublichen Vielzahl von Materialien und Designs, angefangen von Maschendrahtzäunen, über Sichtschutzzäune bis hin zu Lattenzäunen. Bevor Ihr losgeht, um Material zu kaufen und dann den Zaun auf dem Hof zu errichten, solltet Ihr Euch über die unterschiedlichen Arten von Zäunen schlau machen, Vor- und Nachteile abwägen und selbstverständlich versuchen, Euch vorzustellen, wie die jeweilige Variante im eigenen Garten wirken würde.

Zusammenstellen der richtigen Ausrüstung

Ihr benötigt bestimmte Materialien und Werkzeuge, um einen Zaun zu bauen. Zusätzlich zum Zaun selbst benötigt Ihr verschiedene Messgeräte (Meter, Wasserwaage oder besser noch eine Pfostenwasserwaage), Grabwerkzeuge (ggf. auch Pickel), verschiedene Hämmer, vielleicht Nägel oder Schrauben – je nachdem was Ihr vorhabt – sowie einen Akkuschrauber. Falls Ihr einen Holzzaun baut, solltet Ihr Euch auch über Material zum Schleifen, Streichen bzw. die Oberflächenbehandlung Gedanken machen. Angesichts der Tatsache, dass Ihr mit Euren Händen arbeitet, solltet Ihr auch Schutzausrüstung in Erwägung ziehen. Man muss es ja nicht gleich übertreiben, aber eine gewisse Auswahl an widerstandsfähiger Schutzkleidung wie z.B. ein paar ordentlichen Arbeitshandschuhen finde ich persönlich unerlässlich, und auch auf Sicherheitsschuhe verzichte ich nie!

Vermessung

Bevor Ihr mit dem Besorgen des Materials für den Zaun beginnt, sollten die benötigten Abmessungen sorgfältig bestimmt werden. Dort, wo der Zaun gebaut werden soll, sind genaue Abstandsmarkierungen hilfreich. Möglichkeiten hierfür wären Sprühfarbe oder kleine Markierungsfähnchen, alternativ vielleicht auch Maurerschnur. Egal für welche Methode Ihr Euch entscheidet, achtet auf präzise Messung. Das sollte helfen zu entscheiden, wie viel Material eingekauft werden muss.

Verankern der Pfosten im Boden

Bevor Ihr mit der Kleinarbeit beginnt, müssen die Pfosten im Boden verankert werden. Dies ist wohl der schwierigste Teil der Konstruktion und es ist wichtig, hier alles richtig zu machen, um dem Zaun eine stabile Basis zu geben. Solltet Ihr mit Holzpfosten arbeiten, empfiehlt es sich Bodenhülsen zu besorgen. Bodenhülsen aus Metall schützen die Pfosten vor der Zersetzung, die durch direkten Kontakt mit Erde früher oder später unweigerlich einsetzt.

Stehen die Pfosten, muss „nur noch den Rest des Zauns“ im geplanten Stil angebracht werden.
Ich streiche die Latten übrigens am liebsten VOR der Montage. Das geht erstens leichter und schneller, und zweitens entstehen keine Ritzen wo der Schutzanstrich fehlt und Regenwasser eindringen kann. Und noch ein Tipp: solltet Ihr Euch für einen Holzzaun entscheiden, befragt mal das Internet nach „Konstruktiver Holzschutz Zaun“. Eine interessante Technik die dafür sorgt dass der Zaun lange so schön bleibt.

Wir wünschen Euch viel Erfolg und viel Freude am neuen Zaun.

Zaunbau auf evas-gartenblog.de

 

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